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Noch vor seinem Kompositionsstudium an der Folkwang Hochschule Essen gewann Achim Bornhöft, Jahrgang 1966, den 1. Preis beim Forum Junger Deutscher Komponisten. Weitere Auszeichnungen folgten mit dem 1. Preis beim Kompositionswettbewerb der Cooperativa Neue Musik (CNM), dem Felix-Mendelssohn-Bartholdy Förderpreis für das Streichquartett "Nächte zwischen den Gezeiten", dem 1. Preis im Bundeshochschulwettbewerb Komposition für das Hornstück "Ambito" sowie dem Folkwang-Preis für Komposition 1993.
Während des Studiums bei Nicolaus A. Huber und Dirk Reith begann seine Zusammenarbeit mit den Choreographen Olimpia Scardi ("Cabotina"), Stefan Hilterhaus ("FLOOT") und Wanda Golonka ("Gegnung").Gastspiele führten sie an verschiedene Theater in Deutschland und im europäischen Ausland.
Nach dem Examen in Komposition über "Formen der Bildlichkeit" ging Bornhöft mit einem DAAD-Stipendium an das renommierte Computer Center for Research in Music and Acoustics (CCRMA) der Stanford University Kalifornien.
Von 1996 bis 1999 war er Dozent an der Universität Duisburg und an der Folkwang Hochschule Essen.
In den folgenden Jahren werden seine Kompositionen auf internationalen Festivals im In- und Ausland gespielt; Vortrags- und Konzertreisen führen in u.a. in die Mongolei und nach Kirgisien.
In Zusammenarbeit mit dem Architekten und Bühnenbildner Ulrich Baumeister entstehen choreographische Bühnenwerke ("Lumen B", "Eliss Is.", "Thin as pain"), in denen Bornhöft die abstrakten Bildwelten seiner musikalischen Werke in die Realität eines visuellen Mediums transformiert.
1998 bekommt er das Kompositionsstipendium der Heinrich-Strobel-Stiftung des Südwestfunks und realisiert mit eigenem Ensemble zwei abendfüllende Tanzproduktionen.2001 ist Bornhöft Stipendiat am Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe. Im Jahr 2003 erhält er Kunststipendium am Mummelsee für seine Skulptur "Orplid: Spiegel und Schilf" und gründet zusammen mit Ludger Brümmer und Michael Edwards den Musikverlag SUMTONE.
Achim Bornhöft lebt in Tübingen, wo er von 2005 bis 2006 an der Eberhard-Karls-Universität Musikwissenschaft unterrichtete und über den Einfluss rekursiver Strukturen auf den Zeitparameter in der Neuen Musik promoviert.
2006 bekommt er ein Arbeitsstipendium am Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop und leitet seit dem Sommersemester desselben Jahres das Studio für Elektronische Musik am Mozarteum in Salzburg.
Jan Kopp, ge b. 1971 in Pforzheim, begann 1982 zu komponieren. Von 1987 bis 1992 war er Vorstudent bei Wolfgang Rihm. 1992 wurde er zum ersten Kurs "Jugend komponiert" eingeladen - als Teilnehmer.
Im selben Jahr begann er ein Studium der Germanistik und Musikwissenschaft in Heidelberg. Nach dem Magister im Jahr 2000 absolvierte er ein Kompositionsstudium bei Helmut Lachenmann und Marco Stroppa in Stuttgart. Dort lebt er heute noch als freischaffender Komponist.
Seine Kompositionen, hauptsächlich Vokal- und Kammermusik, waren bisher u.a. in Deutschland, der Schweiz, Südkorea und Südamerika zu hören. 2009 wurde als erste CD-Produktion die Komposition Enden mit dem Ensemble Phorminx beim Label Wergo veröffentlicht.
Als Musikpublizist schrieb Kopp Beiträge für den SWR, DeutschlandRadio Kultur, verschiedene Lexika, Fachzeitschriften und Konzertveranstalter.
Seit 2002 hat er zahlreiche Schulprojekte zu Neuer Musik geleitet und ist seit 2007 regelmäßig Dozent bei "Jugend komponiert Baden-Württemberg".
Geboren 1952 in Metzingen.
1979 Beginn des Studiums in Freiburg bei Klaus Huber
1979 Stipendiat der Heinrich-Strobel-Stiftung des Südwestfunks
1980 Beethoven-Preis der Stadt Bonn; Kompositionspreis beim Kompositionsseminar Boswil (Schweiz)
1982 Teilnahme an den Kursen für Computermusik am IRCAM Paris
1983 Kompositionsauftrag der Bayerischen Staatsoper München für die Kammeroper "Euridice"; Vorträge, Seminare, Konzerte in Argentinien, Uruguay, Chile und Peru mit dem Goethe-Institut
1984 Stipendiat der Villa Massimo Rom; Preisträger der Steinbrenner-Stiftung Berlin
1985 Kompositionsauftrag für das Jugendorchester der europäischen Gemeinschaft; Uraufführung der "Sinfonie" bei den Donaueschinger Musiktagen
1987 Musik zum Fernsehfilm "Der Zauberbaum" nach Peter Sloterdijks Roman
1988 Uraufführung der Oper "Nacht mit Gästen" nach Peter Weiss an der Kieler Oper; Preisträger des Stamitz-Preises; Schallplattenproduktion des Deutschen Musikrates; Kompositionsauftrag für das Bundesjugendorchester zu dessen zwanzigjährigem Bestehen
1989 Professur für Komposition und Musiktheorie an der Musikhochschule Hannover; Beginn der Zusammenarbeit mit dem Librettisten und Regisseur Lukas Hemleb ("Sekunden und Jahre des Caspar Hauser" und "Morels Erfindung")
1992 Niedersächsisches Künstlerstipendium
1993 Studienaufenthalte in Kamerun und Südafrika
1994 Gastvorlesungen in Wellington und Auckland (Neuseeland) und in Riga
1995 Kompositionskurse in La Paz (Bolivien) und am CEAMC in Buenos Aires
1997 Workshops und Gastvorträge in Houston, Taipei und Kyoto; Professur für Komposition am Mozarteum Salzburg
2000 Gastdozent an der Hacettepe-Universität in Ankara.
Seit 2000 vierhändiges Klavierduo mit der Pianistin Isabel von Jakubowski.
2001 Gastdozent an der Universität Natal, Durban.
2002 Gastdozent am Konservatorium Skopje, Mazedonien. Arbeit an einer Kinderoper nach eigenem Libretto: Herr Daunander und Glotze
2003 Uraufführung des "Wolkenstein" in der Philharmonie Berlin. Gastdozent an der Universität Stellenbosch, Südafrika
2005 Gastdozentur an der Universität Edinburgh, der Universität Stellenbosch, Südafrika und dem CEAMC Buenos Aires. Meisterkurs Komposition bei der Salzburger Sommerakademie.
2006 Gastkurse an den Konservatorien Udine, Italien und Sevilla, Spanien.
2007 Uraufführung der Kammeroper Gespensterhaus im Toihaus Salzburg (TRT-Festival).
2008 Kompositionsseminar bei den Sommerkursen Presjovem in Cordoba, Gastdozentur am Konservatorium Sevilla.
Mai 2009 Uraufführung der Operntrilogie an der Oper Kiel.
Geb. 1971 in Lübeck, 1990 Abitur, Studium der Schulmusik, Musiktheorie und Germanistik in Hannover und Freiburg im Breisgau. Künstlerisches Aufbaustudium im Fach Komposition bei Mathias Spahlinger. Ab 2001 Schuldienst am Hochrhein-Gymnasium Waldshut, seit 2009 am Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach. Leitung der Arbeitsgemeinschaft „Klangbaustelle Waldshut“, zahlreiche Auszeichnungen für Musikprojekte mit Kindern und Jugendlichen. Lehraufträge für Musikpädagogik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Seit 2007 Mitarbeit im Vorstand des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung (INMM) Darmstadt und Betreuung des Lehrgangs „Jugend Komponiert“ für den Landesmusikrat Baden-Württemberg. Künstlerisch-pädagogische Betreuung des Projekts „Klangvisionen (2009-2011) mit Helmut Lachenmann, Silvain Cambreling und dem SWR-Sinfonieorchester Freiburg und Baden-Baden.
Thomas Wenk studierte Klavier und Musiktheorie in Freiburg bei Prof. Andreas Immer, Prof. Helmut Barth und Prof. Eckehard Kiem.
Er beschäftigte sich während des Studiums zunächst autodidaktisch auch mit Komposition und Jazzimprovisation, um später ein Aufbaustudium Komposition bei Prof. Mathias Spahlinger zu absolvieren.
1995 Kompositions-Stipendium der Baden-Württembergischen Kunststiftung. Werke für präpariertes Klavier, Kammerensembles, Kassetenrecorder und Klanginstallationen. Arbeitsschwerpunkte überwiegend auf der Grenzfläche von Musik und NichtMusik.
Seit Oktober 1986 Dozent für Musiktheorie in Freiburg, für Improvisation in Trossingen, daneben tätig als Jazzpianist sowie in Improvisations-Workshops.
Das Ensemble Phorminx wurde 1993 von Musikerinnen, Musikern und Komponisten in Darmstadt gegründet. Ausgangspunkt war die Idee einer unmittelbaren und langfristigen Kooperation zwischen Interpreten und Komponisten.
Werke der Neuen Musik werden fast ausnahmslos in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Komponisten erarbeitet und aufgeführt. Über 70 Kompositionen sind inzwischen für Phorminx entstanden und uraufgefühhrt worden. Eine wichtige Aufgabe sieht das Ensemble ferner im Aufbau eines breiten, stetig sich entwickelnden Repertoires - Interpretationskultur soll auf dem Boden wiederholter Annäherung an Werke der Gegenwart wachsen können.
www.ensemble-phorminx.de
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